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Der Krebs

...in der griechischen Mythologie

Der Krebs ist in der griechischen Mythologie oftmals als Nebenfigur zahlreicher Geschichten anzutreffen. Unter anderem in
der Sage von Herakles und der Hydra
Herakles (oder auch Herkules) ist wohl eine der berühmtesten Figuren aus den griechischen Sagen und Geschichten. Als Sohn des Zeus war er ein Halbgott und berühmt für seine unglaubliche Stärke und seinen Mut. Schon als Baby erwürgte er die Schlangen, die Hera (die eifersüchtige Gattin des Göttervaters) ihm und seinem Zwillingsbruder in die Wiege gelegt hatte.
 
Nach zahlreichen erlebten Abenteuern erschlug Herakles in einem Anfall von Wahnsinn seine Frau und seine Kinder. Nachdem er wieder zu sich kam, konnte er kaum glauben, was passiert war. Zutiefst entsetzt über seine Tat, fragte er das Orakel von Delphi um Rat. Um Buße zu tun, sollte Herakles nach Mykene gehen, um dort 12 Jahre lang König Eurystheus zu dienen und zehn Arbeiten für ihn zu erledigen.
 
Eine dieser Aufgaben war es, die Hydra zu töten. Nicht gerade ein Sonntagsspaziergang, denn diese Kreatur war nicht nur eine tödliche Kombination, halb Wasserschlange, halb Hund, mit übler Laune, sondern hatte auch noch zahlreiche Köpfe, die ungünstigerweise sogar doppelt nachwuchsen, sobald man einen von ihnen abschlug. Herakles hatte hier keine leichte Aufgabe vor sich.
Die Folterklammer
Während des Kampfes schickte Hera zu allem Unglück auch noch einen Riesenkrebs, um die Hydra zu unterstützen. Der Krebs klammerte sich im Fuß von Herakles fest, und es gelang nur mit großer Mühe, ihn wieder abzuschütteln. Herakles hatte die Nase voll von den dauernden Attacken und zerquetschte den riesigen Krebs mit seiner Ferse.
 
Als Lohn für die Bemühungen des Krebses setzte Hera dessen Sternbild an den Himmel. Herakles indes schlug der Hydra ihre Köpfe ab und verbrannte die blutigen Stümpfe, so dass nichts mehr nachwachsen konnte. Zum Bedauern von Hera sollte er auch diese Aufgabe lebendig überstehen und triumphieren.
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