Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Sternzeichenvergleich

Widder + Krebs

Die beiden Sternzeichen Widder und Krebs sind gleichermaßen ausdrucksstark und energisch. Allerdings ist der Krebs dabei sensibel und zurückhaltend, während der Widder spontan und wagemutig durchs Leben geht. Eine herausfordernde Kombination…

Sternzeichen Widder

Mit tiefen Empfindungen und allzu verwirrenden emotionalen Belangen weiß ein Mensch mit Sternzeichen Widder wenig anzufangen. Sich mit den eigenen Beweggründen auseinanderzusetzen erscheint wesentlich unattraktiver, als selbigen nachzugehen. Mit einer beeindruckenden Leidenschaft ist man stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Man will der Beste sein und schlägt selten eine Gelegenheit aus, seine Kräfte zu messen. Vielleicht beweist man bei seinen zahlreichen Aktivitäten nicht immer ein hinreichendes Durchhaltevermögen, aber dafür setzt man neue Impulse und kann sich kaum über mangelnde Energie oder Leidenschaft beklagen.

Sternzeichen Krebs

Ein Mensch mit Sternzeichen Krebs beweist ein erstaunliches Gespür für die Stimmungen seines Umfelds. Die Fähigkeit, sich auf geradezu unheimliche Weise in andere hineinzuversetzen, ist jedoch Segen und Fluch zugleich, denn nicht immer fällt es einem leicht, seine eigenen Bedürfnisse im Blick zu behalten. Kein Wunder, dass man sich gern zurückzieht und die Dinge eher ruhig angeht, anstatt sich von einem Abenteuer ins nächste zu stürzen. Der Wunsch nach Sicherheit und Stabilität lässt einen vorsichtige Entscheidungen treffen.


Zwei höchst unterschiedliche Kandidaten

Der feinsinnige Krebs und der vor Tatendrang strotzende Widder geben ein ziemlich ungleiches Paar ab. Wo sich der Krebs zurückziehen will, um die traute Zweisamkeit zu genießen, wird der Widder nicht lange stillsitzen können. Hier treffen Unternehmungsgeist und eine impulsive Herangehensweise auf ein sensibles und sanftmütiges Gegenüber. Schwer vorstellbar, dass diese beiden auf lange Sicht Gefallen aneinander finden.

Kommunikative Differenzen

Ein typisches Gespräch beim Abendessen könnte etwa folgendermaßen ablaufen:

Krebs: "Ich habe das Gefühl, dass unser Nachbar in letzter Zeit so niedergeschlagen wirkt."
Widder: "Niedergeschlagen? Ist mir gar nicht aufgefallen. Vielleicht hat er die Grippe."
"Ich glaub nicht, dass es was Körperliches ist, er wirkt traurig. Vielleicht hat er gerade eine Trennung hinter sich, oder ein Verwandter ist gestorben."
"Traurig? Vielleicht hat er einfach zu viel gefeiert, und dementsprechend sieht er dann halt am nächsten Tag aus."
"Meinst du denn nicht, dass es auch andere Ursachen geben kann als körperliche Erschöpfung?"
"Und was soll das bitte sein? Jetzt komm mir nicht wieder mit diesem ganzen Gefühlskrams. Das hatten wir doch schon. Für mich macht es einfach keinen Sinn, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen. Mir sind die Sachen lieber, die ich anfassen kann. Ich tue etwas, und dann habe ich ein Ergebnis. So einfach kann es sein. Vielleicht solltest du dir mal ein Beispiel daran nehmen, anstatt immer alles genau ergründen zu wollen."
"Meinst du ungefähr so, wie ich dieses Stück Thunfischfilet auf meiner Gabel platziere und damit dezent auf dein Gesicht ziele?"…

Den Rest kann man sich sicher denken, und es wird wohl mehr als deutlich, dass hier zwei Welten aufeinanderprallen. Hält man sich dann noch vor Augen, dass der Krebs ein überaus häuslicher Zeitgenosse ist, während der Widder nur darauf wartet, von der Leine gelassen zu werden, um die Welt zu erkunden, rückt eine erfüllende Partnerschaft in weite Ferne.
Fazit Partnerschaft
Vielleicht gibt es dennoch einen Weg für beide. Der Krebs hat die Chance, vom Widder Durchsetzungskraft und Aktivität zu erfahren, während der Widder ein Gespür für Geduld und Taktgefühl entwickeln könnte. Auf beiden Seiten setzt dies jedoch den Willen voraus, einen Schritt in die Richtung des anderen zu gehen. Vielleicht ergeben sich durch die übrigen Horoskopfaktoren einige Eigenschaften, die dem Widder zu mehr Gefühlsbezug verhelfen und den Krebs etwas offener und aufgeschlossener werden lassen. Ansonsten sind Frust und Enttäuschung an der Tagesordnung.
Fazit Freundschaft
Hier stellt sich die unumgängliche Frage, was die Basis für eine freundschaftliche Beziehung sein wird. Eine gemeinsame Vorliebe für Aktivitäten? Das Bedürfnis, neue Erfahrungen zu teilen? Das Führen von tiefsinnigen Gesprächen? Klingt alles recht unwahrscheinlich, denn ein Gegenüber, das einem genau die Dinge vor Augen führt, die man selbst gerne vermeiden möchte, wird einem als ernsthafter Kontakt nicht lange erhalten bleiben. Auch wenn andere Faktoren diese Verbindung begünstigen, lassen sich die offensichtlichen Schwierigkeiten nicht unter den Teppich kehren.