Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Sternzeichenvergleich

Widder + Fische

Das Sternzeichen Fische steht für eine zurückhaltende und sensible Persönlichkeit. Der Widder sorgt für eine energische und durchsetzungsfähige Herangehensweise. Das klingt nach keiner besonders glücklichen Verbindung…

Sternzeichen Widder

Ein herausragendes Einfühlungsvermögen ist sicher nicht die größte Stärke eines Menschen mit Sternzeichen Widder. Wozu sollte man sich auch den ganzen Tag mit den Befindlichkeiten anderer herumschlagen? Dank des ausgeprägten Aktivitätsbedürfnis, gestaltet sich die Beschäftigung mit den tiefgründigeren Aspekten des Daseins schon allein als zeitliches Problem. Außerdem fühlt man sich einfach wohler in einer Welt, in der man die Dinge anfassen kann. Wenn der praktische Bezug ausbleibt und somit die Kontrolle abhanden kommt, steht man auf dünnem Eis.

Mit einer unermüdlichen Energie stürzt man sich ins Leben, um Bestehendes zu verändern und Neues zu schaffen. Bei soviel Leidenschaft und Risikofreude, bleibt kein Platz für Ängste und Zweifel. Vielleicht schießt man manchmal etwas übers Ziel hinaus, denn Impulsivität und Unerschrockenheit geben einen mächtigen Motor ab, der sich ohne das entsprechende Fingerspitzengefühl nur schwer kontrollieren lässt. Mit etwas Training bringt man allerdings Beachtliches hervor.

Sternzeichen Fische

In besonderem Maße empfänglich für die Stimmungen seines Umfelds, ist es einem Menschen mit Sternzeichen Fische ein Leichtes, sich in andere hineinzuversetzen und deren Gefühlslage zu erspüren. Das Bedürfnis, mit seinem Umfeld zu verschmelzen und sich als Teil von etwas Größerem zu begreifen, sorgt jedoch ebenso dafür, dass man seine eigenen Beweggründe oftmals hintanstellt und sich mitunter leicht beeinflussen lässt. Kein Wunder, dass man den Alltag als anstrengend und eher kräftezehrend erlebt. Der Gedanke, sich zurückzuziehen, um erneut aufzutanken, erscheint da nur allzu verlockend.

Aber auch wenn man nicht unbedingt die typischen Eigenschaften eines Machers vorweisen kann, der es gewohnt ist, die Dinge in die Hand zu nehmen, beweist man ein erstaunliches Talent für die feinsinnigen und künstlerischen Belange. Eine beneidenswerte Phantasie versetzt einen in die Lage, seine eigene Welt zu kreieren, in der die Sorgen und Anstrengungen der Realität an Bedeutung verlieren.


Da kommt es schnell zu Schwierigkeiten

Während der Widder bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Initiative ergreift, verfällt der zarte Fisch oft in einen Zustand des Abwartens, der dem Widder schon fast lethargisch vorkommt. Ein weiterer essentieller Unterschied ist das Bedürfnis nach Nähe bzw. Distanz. Der Fisch sucht die grenzenlose Verbindung zu seinem Partner, der Widder braucht Freiraum und seine Unabhängigkeit.

Möglicherweise wird der Fisch anfangs noch vom Mut und Tatendrang seines Gegenübers fasziniert sein, und der Widder bekommt einen Eindruck vom Phantasiereichtum des Fisches. Aber letztlich würden sie eher versuchen, einander zu ändern, als sich in diesen Bereichen anzunähern. Der Fisch wird die Grob- und Ungeschliffenheit des Widders anprangern, während der Widder den Fisch in die Realität holen will, in der er selbst fest verankert ist.

Die Prinzessin im Garten

Man stelle sich eine zarte Prinzessin (oder einen verträumten Prinzen) vor, die (der) in einem riesigen Märchenschloss lebt, abgeschottet von der Außenwelt. Fantastische Gärten erstrecken sich, soweit das Auge reicht, und inmitten dieser grünen und idyllischen Landschaft geht die Prinzessin tagaus, tagein spazieren. Sie hört den Vögeln zu, sieht hoch hinauf bis zu den Spitzen der Bäume, genießt die frische Luft und erfreut sich an den vielen kleinen Bächen, deren himmelblaues Wasser kristallklar vor sich hin plätschert.

Der Widder hält es in dieser Phantasiewelt des Fisches nicht lange aus, er würde sich zu Tode langweilen. Er braucht Action und muss etwas erleben. Herausforderung statt Tagträumerei, Kampf statt Rückzug! Nicht nur in seinem Kopf, sondern mit all seinen Sinnen. Der Fisch fühlt sich in seiner eigenen Realität dagegen pudelwohl. Hier hat er nichts zu befürchten. Keine Ängste, keine Sorgen. Die Wirklichkeit "draußen" macht ihm da schon eher Angst… Unangenehmes wird gern verdrängt und beiseite geschoben, und die Welt verwandelt sich in ein Märchen voller Glück und Frieden.
Fazit Partnerschaft
Die Unterschiede zwischen diesen beiden Kandidaten sind schon enorm. Natürlich könnte der Widder vom Fisch etwas Einfühlungsvermögen erlernen, und der Fisch sich von der Tatkraft des Widders anstecken lassen. Das erfordert aber ein hohes Maß an Geduld und vor allem den Willen, sich ändern zu wollen.

Wahrscheinlicher als dieses Szenario ist, dass der Widder schnell mit den Nerven am Ende sein wird. Dass er sein Gegenüber permanent dazu anregen muss, sich in Bewegung zu setzen, erweist sich nämlich als überaus anstrengend. Der Fisch ist dagegen mit dem energischen Naturell des Widders überfordert, was für immer neue Impulse sorgt und ihn kaum zur Ruhe kommen lässt. Diese Verbindung ist zweifellos eine der anspruchsvollsten.
Fazit Freundschaft
Widder und Fisch kommen anscheinend von unterschiedlichen Planeten. Analog zur ungünstigen Beziehungs-Prognose ist auch ein freundschaftliches Verhältnis nicht gerade einfach zu pflegen. Der Fisch könnte sich stundenlang über die essentiellen Dinge des Lebens unterhalten, oder genausogut in stiller Übereinkunft das Zusammensein genießen. Den Widder kribbelt es dagegen ständig in den Fingern. Er muss etwas unternehmen, um sich lebendig zu fühlen. Abwarten und Tee trinken ist seine Devise nicht.

Nach kompatiblen Eigenschaften wird man bei diesen beiden lange suchen müssen. Der Fisch will einen ruhigen Spaziergang machen – der Widder eine Mountainbike-Tour. Der Fisch hat Lust darauf, gemeinsam zu kochen – der Widder will vorher in den Wald, um den entsprechenden Hirsch zu erlegen. Auch wenn es so zu einigen interessanten Begebenheiten kommen dürfte, bleibt es insgesamt eher schwierig.