Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Sternzeichenvergleich

Krebs + Wassermann

Das Sternzeichen Wassermann steht für eine originelle und unabhängige Persönlichkeit. Der Krebs sorgt für eine intuitive und scharfsinnige Herangehensweise. Die unterschiedlichen Naturen dieser beiden Kandidaten lassen eine anspruchsvolle Verbindung erwarten…

Sternzeichen Krebs

Ein Mensch mit Sternzeichen Krebs orientiert sich an Dingen von Bestand. Gerade in Zeiten der Veränderung hat man mitunter seine Schwierigkeiten, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, und man erinnert sich gern an die weniger aufreibende Vergangenheit. Kein Wunder, dass man mit utopischen Vorstellungen wenig anzufangen weiß. Ein gemütliches Zuhause und eine liebevolle Familie erscheinen einem nämlich wesentlich attraktiver, als es irgendeine Zukunftsvision jemals sein könnte.

Das vorherrschende Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität lässt einen vorsichtige Entscheidungen treffen. Obwohl man über ein beachtliches Maß an Mut und Ehrgeiz verfügt, bleibt man eher zurückhaltend und würde wenig Befriedigung darin finden, sich in den Vordergrund zu drängen. Vielleicht neigt man dazu, alles etwas zu nah an sich heran zu lassen, und ist entsprechend schnell gekränkt. Trotzdem wird sich selten jemand finden, der seiner Umwelt auf ähnliche Weise liebevoll und hingabefähig entgegentritt.

Sternzeichen Wassermann

Das Verlangen nach persönlicher Freiheit ist bei einem Menschen mit Sternzeichen Wassermann besonders ausgeprägt. Warum sollte man sich auch an bestehenden Regeln und Konventionen orientieren, wenn es doch nahezu unendlich viele Möglichkeiten gibt, Neues zu entwickeln. Beseelt vom Geist eines Reformers versucht man ständig, neue Impulse zu setzen, und will sich dabei von niemandem einschränken lassen. Die hervorstechende Eigenständigkeit wird allerdings mit einem Defizit an Verbindlichkeit erkauft, denn sich auf etwas festzulegen fällt in Hinblick auf das immense Unabhängigkeitsbedürfnis wirklich schwer.

Nichtsdestotrotz legt man eine überraschende Toleranz an den Tag und hinterfragt Vorurteile auf kritische Weise. Mitunter zeigen sich allerdings auch provokante Tendenzen, denn sollte sich jemand von den unkonventionellen Ideen angestoßen fühlen, kann man das nicht einfach so auf sich beruhen lassen. In der Regel kommt aber meist ein charismatisches und verständnisvolles Naturell zum Vorschein.


Häuslichkeit und der Drang nach Unabhängigkeit

Während der Krebs das Verweilen im trauten Heim bevorzugt, begibt sich der Wassermann gedanklich auf die wildesten Exkursionen. Der Lebensphilosophie des Krebses bringt er dabei wenig Verständnis entgegen. Für ihn wäre ein festes Zuhause etwas, was ihn festhält und verpflichtet. Das lässt sich denkbar schlecht mit seinem Freiheitsdrang vereinbaren.

Der Krebs wiederum schafft es nicht, dem Wassermann in seine geistigen Welten zu folgen. Er braucht Nähe und ein Gefühl der Geborgenheit, das ihm sein manchmal distanziertes Gegenüber anscheinend nicht zu geben imstande ist. Ebenso kann er kaum nachvollziehen, warum es für den Wassermann so schwer ist, einfach mal zur Ruhe zu kommen und sich auf etwas Konkretes und Greifbares einzulassen. So baut der Wassermann weiter an seinen Luftschlössern, während sich der Krebs vernachlässigt fühlt.

Der umtriebige Robin

Die Geschichte von Robin Hood, dem idealistischen Freiheitskämpfer, der den Reichen das Geld nimmt, um es unter den Armen zu verteilen, sollte allgemein bekannt sein. Er ist schon ein sehr beschäftigter Bursche und ziemlich viel unterwegs. Wie wird diese Geschichte wohl nach dem Happy End mit Lady Mary Ann weitergehen? Da bekommt der gute Robin wahrscheinlich einiges zu hören, wenn er nächtelang irgendwelchen Reisenden auflauert.

Schwer vorzustellen, dass das auf lange Sicht gutgehen kann. Das Verhältnis zwischen Wassermann und Krebs weist durchaus einige Parallelen zu dieser Metapher auf, denn der Krebs ist gemeinhin froh, wenn er sich den Trubel fernhalten kann, während der Wassermann ständig auf der Suche nach neuem Input ist.
Fazit Partnerschaft
Es dürfte diesen beiden Zeichen schwerfallen, sich entgegenzukommen, da die Lebensphilosophien von Grund auf verschieden sind. Noch dazu verweilt der Krebs gerne in Gefühlswelten und definiert sich in hohem Maß über seine Intuition. Der Wassermann pocht dagegen auf seinen objektiven Standpunkt und versucht auf rationale Weise die Welt zu begreifen.

Sollte es dem Krebs allerdings gelingen, offener für neue Impulse zu werden, und sollte der Wassermann in der Lage sein, den ruhigen Momenten im Leben etwas abzugewinnen, kann daraus vielleicht doch noch etwas entstehen. Ob es tatsächlich ein Happy End geben wird, steht in den Sternen bzw. den übrigen Horoskopfaktoren. Die Ausgangsbasis sieht aber leider nicht sonderlich berauschend aus.
Fazit Freundschaft
Ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Wassermann und Krebs hat mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen wie eine Partnerschaft. Hier trifft ein intellektueller und unabhängiger Freigeist auf einen häuslichen und bodenständigen Gefühlsmenschen. Möglicherweise gibt es einen kleinen Ansatzpunkt, denn die Phantasie des Krebses ist weit stärker ausgeprägt, als allgemein vermutet wird. Das könnte ein Hoffnungsschimmer für den verkopften Wassermann sein, der sich überwiegend in einer Welt der Ideen und Vorstellungen beheimatet fühlt. Trotzdem sprechen die unterschiedlichen Beweggründe dieser beiden Kandidaten für ein gewisses Desinteresse an den Neigungen des anderen. Keine besonders erquickliche Prognose.