Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Sternzeichenvergleich

Krebs + Schütze

Das Sternzeichen Schütze steht für eine aufgeschlossene und abenteuerlustige Persönlichkeit. Der Krebs sorgt für eine sensible und scharfsinnige Herangehensweise. Hier treffen zwei große Gegensätze aufeinander…

Sternzeichen Krebs

Ein Mensch mit Sternzeichen Krebs hat es gern behaglich. Warum sollte man sich auch nach großen Abenteuern sehnen, wenn der Alltag an sich schon ein Sammelsurium an ständig wechselnden Erfahrungen bereithält? Man orientiert sich eher am Bewährten und steht neuen Impulsen zunächst einmal skeptisch gegenüber. Es ist jedoch keinesfalls so, dass man sich einfach im Fluss des Lebens treiben lassen würde. Ein hohes Maß an Ehrgeiz und Mut ebnet den Weg für konkrete Ziele. Das Interesse an praktischen Aspekten hält sich jedoch in Grenzen, denn man bewegt sich mit Vorliebe in der Welt der Gefühle, und die Beschäftigung mit seinen Aufgaben findet auf überwiegend intuitiver Ebene statt. Man muss etwas spüren, um auch wirklich einen Bezug zu den Dingen herstellen zu können.

Eine weitere hervorstechende Eigenschaft dürfte das bemerkenswerte Einfühlungsvermögen sein. In anderen Menschen zu lesen, um deren Befindlichkeiten zu erkennen, dürfte keine nennenswerte Herausforderung darstellen. Vielleicht nimmt man manches sehr persönlich und zieht sich in sein Schneckenhaus zurück, aber ein vergleichbares Aufgebot an Warmherzigkeit und Einfallsreichtum lässt sich ansonsten nur schwer finden.

Sternzeichen Schütze

Ein Mensch mit Sternzeichen Schütze würde sich am ehesten als Wanderer und Philosoph beschreiben lassen. Das Bedürfnis nach neuen Erfahrungen lässt einen in ständiger Bewegung bleiben, denn wenn es etwas gibt, was einem Unbehagen bereitet, ist das der Gedanke an Stillstand. Um dem entgegenzuwirken, bewahrt man sich ein hohes Maß an Spontanität. Es wäre doch wirklich tragisch, könnte man sich nicht, frei von allen Verpflichtungen, von einem Abenteuer ins nächste stürzen. Dabei will man nicht nur in physischer Bewegung bleiben, sondern ist ebenso an der Weiterentwicklung des Intellekts interessiert. Fragen von philosophischem Ausmaß, die sich mit dem Wohl der Menschheit beschäftigen, lassen den Vorwurf der Oberflächlichkeit von einem abprallen.

Das unstete Naturell sorgt allerdings dafür, dass man sich mit Verbindlichkeiten schwertut. Sobald man sich eingeschränkt fühlt, meldet sich der Fluchtreflex. Das Verlangen nach persönlicher Unabhängigkeit ist einfach zu groß. Auch wenn man mitunter zum Predigen neigt und auf eine penetrant-rechthaberische Weise seinen Willen durchsetzen will, legt man in der Regel eine beneidenswerte Aufgeschlossenheit und eine beispiellose Begeisterungsfähigkeit an den Tag.


Unüberwindbare Gegensätze?

Diese beiden unterschiedlichen Kandidaten werden nur schwer zueinander finden. Der Schütze will frei sein und ungebunden die Welt erkunden. Sollte ihn dabei etwas einschränken, wird er wahrscheinlich alles tun, um diesen Störfaktor zu beseitigen. Der Krebs könnte leicht in diese Kategorie fallen, denn sein Beziehungs-Ideal sieht vor, geradezu mit einem Partner zu verschmelzen und sich dieser Verbindung voll und ganz hinzugeben. Bei so viel emotionalem Engagement liegt es auf der Hand, dass er nach jemandem sucht, der ihm Stabilität und Sicherheit verspricht. Das sind wohl nicht gerade rosige Aussichten, denn beide finden in ihrem Gegenüber genau die Eigenschaften, die für eine ungünstige Ausgangsbasis sprechen.

Konflikte sind vorprogrammiert

Der Schütze lässt sich wohl kaum als sonderlich taktvoll beschreiben. Er ist es gewohnt, zu seiner Meinung zu stehen und diese offen zu äußern. Warum sollte er dabei auch ein Blatt vor den Mund nehmen? Was auf der einen Seite für eine beneidenswert direkte Herangehensweise spricht, stößt etwas zartbesaitetere Charaktere leicht vor den Kopf. Der Krebs neigt leider dazu, die Dinge recht persönlich zu nehmen, sobald er sich auf etwas eingelassen hat. Eine unbedachte Äußerung zur falschen Zeit kann die Stimmung schnell kippen lassen.

Die Kombination von Schütze und Krebs erweist sich in dieser Hinsicht als explosive Mischung, und es wird schwierig für diese beiden, sich in ihren Gegensätzen zu verstehen. Für den Schützen ist es vollkommen natürlich, seine Bedürfnisse frei zu äußern, während der Krebs eine etwas zurückhaltendere Gangart bevorzugt.
Fazit Partnerschaft
Im besten Fall, und das wahrscheinlich nur, wenn alle anderen Horoskopfaktoren günstig stehen, können sich Schütze und Krebs einander annähern. Der Krebs kommt dann vielleicht auf den Geschmack des Abenteuers, und der Schütze lernt, dass er durch die Qualitäten eines trauten Heims und das Gefühl von Geborgenheit zur Ruhe kommen und somit Energie für das nächste Erlebnis tanken kann. Letztendlich ist aber anzunehmen, dass sich der sensible Krebs und der Schütze, dem es oft an Fingerspitzengefühl mangelt, ziemlich auf die Nerven gehen. Von dieser Kombination ist eher abzuraten.
Fazit Freundschaft
Ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Schütze und Krebs wird sich kompliziert gestalten. Es fehlen die gemeinsamen Bezugspunkte. Auf der einen Seite steht der Schütze, dessen Bedürfnis nach Unternehmungen scheinbar grenzenlos ist, auf der anderen der Krebs, der eine wesentlich geruhsamere Einstellung an den Tag legt.

Sich auf intellektueller Ebene anzunähern wird vermutlich ebenso ein hoffnungsloses Unterfangen werden. Der Krebs definiert sich vorwiegend über seine Intuition und ist fest in der Welt der Empfindungen verankert. Mit Oberflächlichkeiten wird sich dieser tiefgründige Kandidat nur selten abgeben. Der Schütze ist in jeder Hinsicht sein komplettes Gegenteil. Sobald es um essentielle Gefühlsbelange und grundlegende Motivationen geht, macht er dicht. Obwohl er stundenlang über abstrakte Theorien zu allen möglichen Themen schwadronieren kann, muss stets eine gewisse Distanz zu den Dingen gewahrt bleiben. Die Angst der Einschränkung ist allgegenwärtig. Es bleibt unwahrscheinlich, dass diese beiden Zeitgenossen zueinander finden.