Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Aszendentvergleich

Zwillinge + Fische

Der Fische-Aszendent sorgt für eine sensible und bescheidene Ausstrahlung. Der Zwillings-Aszendent bringt die spielerischen und unbekümmerten Seiten zum Vorschein. Keine einfache Kombination…

Aszendent Zwilling

Für einen Menschen mit Aszendent Zwilling ist Bewegung das A und O. Egal ob körperlich oder geistig, es muss ständig etwas passieren, denn die gefürchtete Langeweile wartet nur darauf, in einem günstigen Moment zuzuschlagen. Auf andere wirkt man somit überaus spontan und neugierig, aber auch etwas rastlos und unverbindlich. Wie soll man sich denn auch auf etwas festlegen, wenn stets die Gefahr mitschwingt, davon vereinnahmt zu werden? Besser, man bewegt sich an der Oberfläche, um jederzeit die Richtung ändern zu können. Bei dieser Einstellung darf man sich natürlich nicht wundern, wenn einem genau das zum Vorwurf gemacht wird.

Neben der immensen Neugier stellt man mit Vorliebe sein Mitteilungsbedürfnis unter Beweis. Sich mit anderen auszutauschen (wobei das Thema keine entscheidende Rolle spielt) steigert das Wohlbefinden. Der nicht enden wollende Redefluss stellt einen Außenstehenden zwar manchmal vor eine Herausforderung, aber durch seine sympathische und unverbindlich-interessierte Art kriegt man in der Regel noch die Kurve.

Aszendent Fische

Ein Mensch mit Aszendent Fische beweist ein erstaunliches Gespür für die emotionale Stimmung der anderen. Wie ein Schwamm, der alle Eindrücke in sich aufsaugt, bekommt man ein wenig mehr von den Dingen mit, die normalerweise verborgen bleiben. Auf sein Umfeld wirkt man daher in hohem Maß sensibel und einfühlsam. Es wird wenig verwundern, dass andere mit ihren Problemen zu einem kommen, um Trost und Hilfe zu erfahren. Mitunter kann es aber auch anstrengend sein, sich permanent den Gefühlen seiner Mitmenschen auszusetzen. In diesen Momenten muss man sich selbst helfen und flüchtet vor der anstrengenden Realität. Eine gewisse Ängstlichkeit und der Hang zu Träumereien sind somit nur allzu verständlich.

Der fast schon spirituell anmutende Wunsch, eins mit seiner Umgebung zu werden, zeugt mitunter von einer gewissen Naivität, die andere leicht ausnutzen können. Es ist eben nicht jeder so hingabefähig und großherzig wie man selbst. Aber auch wenn man sich manchmal beeinflussen lässt und dabei etwas passiv bleibt, besticht man durch seine Geduld und seine sensible Zurückhaltung.


Hier fehlt die Stabilität

Dem Fische-Aszendenten fällt es nicht gerade leicht, der unverbindlichen und spontanen Ausstrahlung seines Gegenübers etwas abzugewinnen. Eine gewisse Anziehung kann man diesen Eigenschaften sicherlich nicht absprechen, aber er braucht vor allem einen Partner, auf den er sich verlassen kann und der ihm Stabilität bietet. Diese Qualitäten sind beim Zwillings-Aszendenten nicht auszumachen, besticht dieser doch durch seine spielerische und überschwängliche Ausstrahlung. Wie soll man so jemandem den Wert einer intensiven Partnerschaft vermitteln, in der man sich einander wirklich und zutiefst verbunden fühlt? Das scheint ein aussichtsloses Unterfangen zu werden.

…und die Luft zum Atmen

Sobald es in die Tiefe geht, fängt es an, den unsteten Zwillings-Aszendenten in den Fingern zu jucken. Unbewusst meldet sich sein Weglaufreflex und lässt ihn vor jeglicher Intensität Reißaus nehmen, bevor er nicht mehr entkommen kann. Der Fische-Aszendent suggeriert ihm den Wunsch nach einer Verbindung, in der die Partnerschaft an erster Stelle steht. Gerade weil die mitfühlende und geduldige Art seines Gegenübers den Eindruck vermittelt, sich hier komplett fallenlassen zu können, überkommt den Zwillings-Aszendenten ein Gefühl des Eingeengtseins, das ihm die Luft zum Atmen raubt. Lange kann er diesen Zustand nicht aushalten.
Fazit Partnerschaft
Obwohl jeder der beiden, für sich gesehen, ganz besondere Qualitäten vorweisen kann, findet sich hier auf Anhieb kein gemeinsamer Nenner. Für den Zwillings-Aszendenten spielen Unabhängigkeit und Autonomie eine entscheidende Rolle, während der Fische-Aszendent am liebsten mit seinem Partner verschmelzen möchte. Es liegt auf der Hand, dass eine gegenseitige Anziehung im ersten Moment ausbleibt. Vielleicht ergeben sich durch die anderen Horoskopfaktoren einige Gemeinsamkeiten, die die anfänglichen Schwierigkeiten ausgleichen können – ansonsten wird sich diese Verbindung als durchwachsen erweisen. Keine gute Ausgangsbasis.
Fazit Freundschaft
Die Bedürfnisse dieser beiden Zeitgenossen gehen leider weit auseinander. Hier findet sich auf der einen Seite das aufgeschlossen-unabhängige Naturell des Zwillings-Aszendenten und auf der anderen die zurückhaltend-einfühlsame Art des Fische-Aszendenten. Der eine will Nähe, der andere Distanz – diese unterschiedlichen Beweggründe sorgen nicht nur für eine ungünstige Partnerschaftsprognose – die Ansprüche an eine erfüllende Freundschaft sind ebenso von zahlreichen Gegensätzen geprägt.

Dem Fische-Aszendenten ist ein hohes Maß an Vertrauen und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Jemand, der ihm den Eindruck vermittelt, ständig mit zehn Dingen gleichzeitig beschäftigt zu sein, wird sich dagegen als eher unverbindlich erweisen. Der Zwillings-Aszendent mag es vor allem unkompliziert. Spontane Unternehmungen und der Austausch mit seinem Umfeld zählen für diesen sonnigen Kandidaten zu den absoluten Highlights.

Dumm nur, dass ihm der Fische-Aszendent wie jemand vorkommt, der sich in Gesellschaft schnell unwohl fühlt und mit Veränderungen nur schwer zurechtkommt. Der erste Eindruck ist für diese beiden gleichermaßen unerquicklich. Vielleicht sorgen die übrigen Horoskopfaktoren dafür, dass der Zwillings-Aszendent etwas beständiger und der Fische-Aszendent etwas aufgeschlossener wird. Ansonsten gibt es für diese Kombination die rote Karte.