Starpals - das Lexikon  
   
 
 

Der Aszendentvergleich

Krebs + Wassermann

Der Wassermann-Aszendent sorgt für eine objektive und eigenständige Ausstrahlung. Der Krebs-Aszendent bringt die fürsorglichen und intuitiven Seiten zum Vorschein. Eine denkbar ungünstige Kombination…

Aszendent Krebs

Ein Mensch mit Aszendent Krebs ist in besonderer Weise empfänglich für die Stimmungen seines Umfelds. Intuitiv nimmt man die Bedürfnisse anderer wahr und fühlt sich fast schon verpflichtet, bei Sorgen oder Kummer Trost und Beistand anzubieten. Da man immerzu auf Empfang geeicht ist, benötigt man Zeit für sich selbst, um wieder aufzutanken. Kein Wunder, dass man sich lieber in sein gemütliches Zuhause zurückzieht, als wilde Abenteuer erleben zu wollen. Auf andere wirkt man einfühlsam und verständnisvoll, aber auch sensibel und verletzlich. Ein falsches Wort kann schnell dazu führen, dass man sich angegriffen und unfair behandelt führt, obwohl eigentlich kein wirklicher Grund dafür vorhanden ist. Wahrscheinlich ist das der Preis, den man zahlt, wenn man stets dem Herzen bei der Sache ist.

Ein Außenstehender wird einem das schwankende Gefühls-Naturell angesichts der vordergründigen Warmherzigkeit aber kaum übel nehmen können. Man ist jedoch keinesfalls nur ein Sensibelchen, das mit Samthandschuhen angefasst werden muss. Wenn es darum geht, seine Ziele zu erreichen, beweist man Mut und Ehrgeiz.

Aszendent Wassermann

Mit Regeln und Traditionen kann ein Mensch mit Aszendent Wassermann recht wenig anfangen. In hohem Maße offen und reformbegierig bejaht man den Fortschritt und will Bestehendes verändern. Warum sollte man sich auch immerzu am Althergebrachten orientieren? Dank seiner visionären und oftmals rahmensprengenden Ideen wirkt man auf andere originell und idealistisch. Zudem steht nicht nur das eigene Wohlbefinden im Vordergrund, sondern man möchte etwas schaffen, von dem alle profitieren. Wenn es aber darauf hinausläuft, bei jeder Gelegenheit herumzumeckern und sich gegen bestehende Strukturen aufzulehnen, wird man wohl oder übel als rebellischer Querdenker wahrgenommen, der letztlich den Beweis schuldig bleibt, tatsächlich etwas Neues zu schaffen.

Da ein ausgeprägtes Durchhaltevermögen nicht unbedingt zu den hervorstechenden Eigenschaften zählt, gestaltet sich die Umsetzung eigener Vorstellungen entsprechend schwierig. Aber auch wenn man gerne unverbindlich bleibt und eine gewisse Distanz im Umgang mit anderen an den Tag legt, weiß man durch Toleranz und Aufrichtigkeit zu überzeugen.


Der erste Eindruck: Bloß schnell weg!

Aus der Begegnung mit dem intuitiven und fürsorglichen Krebs-Aszendenten werden beim Wassermann-Aszendent keine leidenschaftlichen Begeisterungsstürme hervorgehen. Die liebevolle und fast schon bemutternde Ausstrahlung seines Gegenübers führt vielmehr dazu, dass sich ein regelrechter Weglaufreflex einstellt. Nicht, dass ihm der Krebs-Aszendent komplett unsympathisch wäre, aber diese zur Schau getragene Hilfsbereitschaft vermittelt ihm den Eindruck, dass er innerhalb einer Partnerschaft geradezu ersticken würde. Wie soll der Wassermann-Aszendent mit jemandem zusammensein, der sich an ihn klammert und jeglicher Bewegungsfreiheit beraubt?

Eine Beziehung sollte sich doch eher dadurch auszeichnen, dass man einander Raum lässt und sich nicht komplett vereinnahmt. Noch dazu scheint der Krebs-Aszendent alles andere als offen für neue Ideen zu sein. Sobald die visionären Ideen auf den Tisch kommen, wird er ihm doch tatsächlich nahelegen, etwas kleinere Brötchen zu backen…

Nähe und Geborgenheit? Das wird wohl nichts!

Die unabhängige und objektive Ausstrahlung des Wassermann-Aszendenten wirkt auf den Krebs-Aszendenten wie ein untertiteltes Stop-Schild: "Ich brauch keine Hilfe. Ich mach mein eigenes Ding, und da stehst du mir nur im Weg." Auch wenn er sich nicht sofort vergraulen lässt, wird dem Krebs-Aszendenten schnell bewusst, dass ihn überraschend wenig mit diesem emanzipierten und unkonventionellen Kandidaten verbindet.

Ein dermaßen freigeistiger und distanzierter Partner wird wohl kaum in der Lage sein, eine tiefe und beständige Beziehung zu führen. Das geht schon allein aus den ganzen fantastischen und, nebenbei bemerkt, ziemlich unreifen Ideen hervor, die der Wassermann-Aszendent so von sich gibt. Wo es an Bodenständigkeit fehlt, gibt es Unverbindlichkeit im Überfluss. Nein danke. Mit so jemandem ist an eine ernsthafte Partnerschaft nicht zu denken.

Es wird leider nicht besser

Gemeinsamkeiten scheinen hier Mangelware zu sein. Klar ist dagegen, dass zwischen diesen beiden keine große Anziehung stattfindet. Der aufgeschlossene und eigenständige Wassermann-Aszendent braucht viel Raum für sich und seine Ideen, während der häusliche und hingabefähige Krebs-Aszendent gerne in trauter Zweisamkeit verweilt.

Ergänzt man das durch die Definition über den Intellekt auf der einen und die intuitive und gefühlsmäßige Herangehensweise auf der anderen Seite, müsste man meinen, dass Wassermann- und Krebs-Aszendent bereits bei Sichtkontakt die Beine in die Hand nehmen, um möglichst schnell wegzurennen. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, aber die unterschiedlichen Prioritäten, die sich im Habitus der beiden widerspiegeln, lassen das Gelingen einer erfüllenden Partnerschaft recht unwahrscheinlich werden.
Fazit Partnerschaft
Vielleicht könnten Krebs- und Wassermann-Aszendent eine Art Freundschaft entwickeln und voneinander lernen. Ein wenig mehr Originalität und ein höheres Maß an Aufgeschlossenheit würden dem Krebs-Aszendenten sicherlich guttun. Der Wassermann-Aszendent würde dagegen vielleicht ein bisschen weniger distanziert und eigenbrötlerisch sein, da ihm sein Gegenüber eine gute Portion Warmherzigkeit und Empathie vermittelt. Da aber selbst eine platonische Beziehung mit Schwierigkeiten verbunden ist, kann man von allem weiteren nur abraten. Vielleicht ergeben sich durch die übrigen Horoskopfaktoren doch noch mehr Gemeinsamkeiten – das Ungleichgewicht im Aszendenten lässt sich jedoch nicht so einfach von der Hand weisen.
Fazit Freundschaft
Diese beiden ungleichen Kandidaten können dem ersten Eindruck nach nur wenig miteinander anfangen. Der Wassermann-Aszendent fühlt sich in erster Linie vom Ungewöhnlichen angezogen. Die gemütliche und empfängliche Ausstrahlung des Krebs-Aszendenten suggeriert ihm jedoch ein eher uninteressantes Bild. Dieser feinfühlige Kandidat scheint sich vornehmlich über seine Intuition zu definieren, und das passt einfach schlecht mit der objektiven Sichtweise des Wassermann-Aszendenten zusammen. Der Krebs-Aszendent kann mit dem distanzierten Naturell seines Gegenübers ebenso recht wenig anfangen. Ihm ist daran gelegen, ein tiefes Vertrauen aufzubauen. Jemand, der mit seinen Gedanken ständig woanders ist, weiß diese Tatsache wahrscheinlich kaum zu schätzen.

Die Unterschiede in den grundlegenden Werten dieser beiden Zeitgenossen machen sich in ihrer Ausstrahlung bemerkbar. Die aufgeschlossen-unverbindliche Haltung des Wassermann-Aszendenten harmoniert in dieser Hinsicht auf eine denkbar ungünstige Weise mit der einfühlsamen und hingabefähigen Art seines Gegenübers. Die abweichenden Ansprüche an eine dauerhafte Freundschaft werden innerhalb dieser Kombination wohl kaum in Erfüllung gehen.

Vielleicht könnte die ausgeprägte Phantasie des Krebs-Aszendenten einen Ansatzpunkt schaffen, denn der Wassermann-Aszendent fühlt sich in einer Welt der Vorstellungen und Ideen beheimatet. Leider befindet sich dieser unkonventionelle Kandidat gedanklich weit in der Zukunft und ist vom Bestehenden gelangweilt, während der Krebs-Aszendent in der Vergangenheit lebt und Veränderungen kritisch begutachtet. Nicht gerade eine berauschende Prognose.